Ausschreibung Wind an Land 1. Mai 2021:
Ausschreibungsvolumen erstmalig reduziert

In der Ausschreibung Wind an Land am 1. Mai 2021 hat die Bundesnetzagentur erstmalig von ihrem durch das EEG 2021 neu eingeführten Recht Gebrauch gemacht, das Ausschreibungsvolumen zu reduzieren. Die Ausschreibungsmenge wurde von 1.500 Megawatt (MW) auf 1.243.230 Kilowatt (kW) verringert. Trotzdem kam es zu einer Unterzeichnung, da nur 1.110.390 kW bezuschlagt wurden. „Zu dieser Unterzeichnung kam es sicherlich auch aufgrund der Tatsache, dass zehn Gebote wegen Formfehlern nicht berücksichtigt werden konnten“, analysierte der Geschäftsführer Klaus Övermöhle von Övermöhle Consult & Marketing GmbH (ÖCM). Der höchste Gebotswert, der einen Zuschlag erhielt, belief sich auf 6,00 ct/kWh, der niedrigste Zuschlagswert auf 5,68 ct/kWh und der mengengewichtete, durchschnittliche Zuschlagswert auf 5,91 ct/kWh.

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Klaus oevermoehle

Markteinschätzung zur Windenergie 2021:
Konsolidierung beendet – Wachstumsaussichten verbessern sich wieder

Mit der „Aktuelle Markteinschätzung zur Windenergie 2021“ hat das Hamburger Beratungsunternehmen Övermöhle Consult & Marketing (ÖCM) auch in diesem Jahr eine Prognose der Entwicklung des Windenergiemarktes vorgelegt.

„Nach dem niedrigen Bruttozubau der Windenergie an Land im Jahr 2019 mit 1.078 Megawatt (MW) und 2020 mit 1.431 MW Jahr wird die Zahl neu errichteter Windenergieanlagen in diesem Jahr wieder stark steigen. Gemäß unseren Analysen werden an Land etwa 2.500 MW (+74 Prozent) neu zugebaut“, erläutert der ÖCM-Geschäftsführer Klaus Övermöhle …

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Der Generationenwechsel – Eine gute Chance, starke Partner in die Firma aufzunehmen und dadurch den Einbruch in der Windbranche erfolgreich zu meistern

Der Einbruch des Windmarktes in Deutschland hat existenzbedrohende Ausmaße angenommen. Mit einem Bruttozubau im ersten Halbjahr 2019 von nur 287 Megawatt wurde ein absoluter Tiefstand erreicht. Das gleiche negative Bild bei den Ausschreibungen „Wind an Land“, wo ebenfalls am 01.08.2019 nur 242 Megawatt bezuschlagt wurden und das bei 650 Megawatt Ausschreibungsvolumen. Diese Entwicklung kam nicht unerwartet und wurde von Övermöhle Consult & Marketing GmbH schon Anfang 2017 prognostiziert, wo der Markt kurz vor seinem Höhepunkt mit einen Bruttozubau von über 5.230 Megawatt onshore stand.

Verantwortlich für die aktuelle Katastrophe in der Windbranche sind die damaligen politischen Entscheider, die eine Deckelung des Windenergieausbaus beschlossen hatten. Damit wurde allen Beteiligten gegenüber signalisiert, dass der notwendige Ausbau, um die vereinbarten internationalen Klimaschutzziele zu erreichen, ein „Selbstgänger“ sei und sogar ausgebremst werden musste. Parallel dazu wurde die Windenergie nicht mehr wirklich politisch unterstützt und sogar teilweise „schlecht geredet“, mit den jetzt sichtbaren katastrophalen Folgen.

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Aktuelle Marktstudie zur Windenergie:
Deutscher Markt droht noch stärker einzubrechen – Politik zögerlich

Mit der „Kurzanalyse des Marktes für Windkraft in Deutschland 2018“ hat das Hamburger Beratungsunternehmen Övermöhle Consult & Marketing (ÖCM) auch in diesem Jahr eine Prognose der Entwicklung des Windenergiemarktes vorgelegt.

„Nach dem Rekordausbau der Windenergie im letzten Jahr wird die Zahl neu errichteter Windenergieanlagen in diesem Jahr erheblich sinken. Gemäß den konkreten Planungen der befragten Windkraftprojektierer werden an Land etwa 4.000 Megawatt (minus 25 Prozent) …

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Februar-Ausschreibung Wind an Land – Höhere Zuschlagspreise als im November zu erwarten

Das Jahr 2018 beginnt mit einer neuen Ausschreibung Wind an Land der Bundesnetzagentur zum 01.02.2018. Insgesamt werden 700 MW ausgeschrieben, davon 197 MW im Netzausbaugebiet. Der Höchstwert wurde auf 6,30 ct/kWh festgelegt.

Zwar sind diesmal die teilnehmenden Bürgerenergiegesellschaften (BEG) weiterhin privilegiert, doch im Gegensatz zu den Ausschreibungen im letzten Jahr müssen sie eine BImSchG-Genehmigung für ihre Projekte nachweisen. Övermöhle Consult erwartet, dass …

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Ergebnisse zweite Onshore-Auktion – dominanter Windparkentwickler schickt Preise auf Talfahrt

Die Bundesnetzagentur hat am 15. August die Ergebnisse der zweiten Ausschreibung für Wind an Land bekannt gegeben. Mit 281 Geboten und einem Volumen von 2.927 Megawatt (MW) war die Ausschreibung erwartungsgemäß hoch überzeichnet, da nur 1.000 MW ausgeschrieben waren. Insgesamt wurden 67 Gebote mit einem Gebotsumfang von 1.013 MW bezuschlagt. Von dieser bezuschlagten Menge hat alleine der Windparkentwickler UKA aus Meißen 689,25 MW erhalten. Davon entfielen fünf Zuschläge auf Projekte mit BImSchG-Genehmigung (29,55 MW) und 37 auf privilegierte Bürgerenergiegesellschaften (659,70 MW), die von UKA professionell betreut werden. Die übrigen Zuschläge gingen an 23 weitere Bürgerenergiegesellschaften (etwa 300 MW) und an ein BImSchG-Repowering-Projekt der W.E.B. mit 21,6 MW.

Für einen 100%-Standort liegt der durchschnittliche Zuschlagswert bei 4,28 ct/kWh. Der höchste Gebotswert eines Gebotes, dass noch einen Zuschlag erhalten konnte, beträgt 4,29 ct/kWh, der niedrigste Gebotswert beträgt 3,50 ct/kWh. Da das zulässige Zuschlagsvolumen von 322 MW nicht erreicht wurde, hatte das Netzausbaugebiet in dieser Ausschreibung keine Auswirkungen auf die Zuschlagsentscheidungen.

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Nächste Ausschreibung „Wind an Land“ am 01.08.2017 mit 1.000 MW – erneut hohe Überzeichnung erwartet

Mitte Mai hat die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der ersten Ausschreibung „Wind an Land“ veröffentlicht, die viele Akteure doch sehr überrascht hat. Övermöhle Consult hat die Ausschreibungsergebnisse hingegen bereits im November 2016 auf den „25. Windenergietagen“ in Potsdam öffentlich treffsicher prognostiziert.

Auf die Zuschlagsmenge von 800 MW erfolgten 256 Gebote mit einem Volumen von 2.137 MW. Davon hatten sich etwa 975 MW durch die Vorlage einer BImSchG-Genehmigung „qualifiziert“. Die übrigen rund 1.160 MW entfielen auf Bürgerenergiegesellschaften (BEG), die gemäß dem EEG 2017 privilegiert sind und für eine Teilnahme an der Ausschreibung noch keine BImSchG benötigen.

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Frühzeitige Kooperationen mit starken Partnern – ein erfolgreicher Weg für kleine Projektentwickler auch in „stürmischen Zeiten“ von Ausschreibungen

Die Diskussionen um das EEG 2016 werden aktuell sehr kontrovers geführt. Sicher aber ist, dass im kommenden Jahr neue Windenergieprojekte in Deutschland ausgeschrieben werden. Die sich abzeichnenden neuen Rahmenbedingungen dürften erhebliche Auswirkungen auf die bestehenden Geschäftsmodelle der kleinen- und mittelständischen Projektentwickler haben und können sogar deren Existenz gefährden.

Die Projektentwickler stehen vor der Herausforderung, dass sich die Planungszeiten von Windparkprojekten in den letzten Jahren erheblich verlängert haben und gleichzeitig die zu erbringenden eigenen Vorleistungen und zu verauslagenden externen Kosten (u.a. Gutachten, Gebühren) stark angestiegen sind. Das kann gerade bei kleineren Projektentwicklern zu erheblichen Liquiditätsengpässen führen. Diese Situation wird sich durch Ausschreibungen noch erheblich verschärfen, da eine sofortige Realisierung des Windparks nach Erhalt der BImSchG, wie in der Vergangenheit, dann nicht mehr gewährleistet ist. Daher ist mit weiteren zeitlichen Verzögerungen zu rechnen – oder sogar mit der Nichtrealisierung, wenn kein Zuschlag in der Ausschreibung erteilt wird, und infolgedessen mit einem Totalverlust.

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Aktuelle Marktstudie zur Windenergie In Deutschland stagniert der Markt an Land auf hohem Niveau und wird auf See stark wachsen

Mit der „Kurzanalyse des Marktes für Windkraftprojektierer in Deutschland 2015“ hat das Hamburger Beratungsunternehmen Övermöhle Consult & Marketing (ÖCM) auch in diesem Jahr eine Prognose der Entwicklung des Windenergiemarktes vorgelegt.

„Die installierte Windenergieleistung in Deutschland wird aufgrund der Sondersituation Energiewende an Land auf hohem Niveau stagnieren und auf See stark wachsen. Nach den konkreten Planungen der befragten Windkraftprojektierer werden an Land in diesem Jahr etwa 4.250 Megawatt (MW) und auf See 2.300 MW neue Leistung installiert werden“, erläutert Klaus Övermöhle. „Wir gehen an Land für 2016 von 4.400 MW neu installierter Windenergieleistung aus.“ Im Bereich Offshore erwartet ÖCM bis Ende 2017 insgesamt etwa 5.500 MW. „Die weltweiten Zubauraten werden in diesem Jahr mit 53.500 MW nur leicht wachsen, bedingt durch die wirtschaftliche Verunsicherung in vielen südeuropäischen Ländern und den niedrigen Öl- und Gaspreisen“, prognostiziert Klaus Övermöhle.

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